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40. Berufsinformationsabend 2022

„Es ist eine tolle Erfahrung!“

BIA2022„Der Berufsinformationsabend war eine neue und tolle Erfahrung!“, fasste die Neuntklässlerin Joanna Thielmann ihre Eindrücke von ebendiesem in wenigen Worten zusammen. „Viele Firmen haben sich bereiterklärt, uns ihre Jobangebote näherzubringen, somit war für jeden etwas dabei. Es war auch sehr nett, dass man an manchen Ständen die jeweiligen Tätigkeiten in diesem aufgezeigten Berufsfeld ausprobieren konnte“, so ihre Ergänzung. Und tatsächlich, die Alfred-Delp-Schule verwandelt sich einmal jährlich in eine große Ausbildungsmesse.

Weit über 60 Betriebe, Schulen und Institutionen hatten im Hauptgebäude und erstmals auch in der Turnhalle ihre Stände aufgebaut und so dem nunmehr 40. Berufsinformationsabend den äußeren Rahmen gegeben. Vielfältigste Kontaktmöglichkeiten warteten auf die interessierten Jugendlichen aller Schularten und deren Eltern, die gezielt die Ausbildungsmodalitäten ihres Traumberufs nachfragten oder aber sich einen Überblick verschafften, Gespräche führten und sich dabei inspirieren ließen.

Nach drei langen Jahren der coronabedingten Abstinenz gab es viel zu entdecken und jeder war dankbar für die Chance, endlich wieder in den direkten Austausch eintreten zu dürfen. „Zusammengefasst lässt sich sagen, dass für jeden etwas dabei war“, meinte denn Emilia Blakely, ebenfalls Neuntklässlerin. „Ich persönlich fand es interessant, da ich schon immer wusste, was für mich infrage käme, aber durch den Abend werde ich vielleicht erneut darüber nachdenken, ob ich eventuell doch lieber einen anderen Weg einschlage. Der Abend war meiner Meinung nach ein voller Erfolg!“

Viel gab es zu entdecken und in Erfahrung zu bringen, da vom Handwerk und Hotelgewerbe über die Polizei, die Bundeswehr, das DRK und soziale Einrichtungen bis hin zur Johannes-Gutenberg-Universität Mainz alle wichtigen Bereiche abgedeckt waren und die Verantwortlichen mit Wissen und geballter Kompetenz Ratsuchenden zur Seite standen. „Ich denke, dass der Berufsinformationsabend mir sehr weitergeholfen hat, da sich viele meiner Fragen geklärt haben, die meine Wunschberufe betreffen. Beispielsweise weiß ich jetzt, dass man bei der Polizei ein Praktikum in den Ferien ableisten kann“, berichtete Julius Roth (9b). Gesamtschulleiter Dirk Johann zeigte sich erfreut über die rege Resonanz und die „Win-win-Situation“. Sabrina Böß, Assistentin der Geschäftsleitung bei Schneider Bau Merxheim, ergänzte: „Die Firmen schreien nach euch! Macht euch einen schönen Abend!“

Überall konnte man Menschen im Gespräch beobachten. „Der Ausbilder gab mir mit auf den Weg, dass ich mich ausprobieren soll, auch wenn ich nicht eben handwerklich begabt bin. Nur so kann ich in Erfahrung bringen, ob eine bestimmte Tätigkeit für mich geeignet ist oder nicht. Ich habe deshalb vor, in den Sommerferien ein Praktikum zu absolvieren“, äußerte Jona Flasch (ebenfalls 9b). Ulrike Matthias freute sich sehr mit ihrem Sohn, der gerade über Praktika bereits seinen Traumberuf gefunden hat. Der Ausbildungsvertrag liegt inzwischen vor. Catharina Crusius, Schülerin der MSS 12, offenbarte an diesem Abend, dass sie sich insbesondere für ganz große Motoren interessiert und im Bereich der Mechatronik ihre Zukunft sieht. Konrektor Marc Schmitt zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf diesen Abend, den größten seiner Art in der näheren Umgebung. „Im nächsten Jahr werden sich weitere Firmen einbringen, die sich bereits jetzt bei uns gemeldet haben. Dieser Markt der Möglichkeiten war ein durchweg erfolgreicher und vom Raum her genau passend. In diesen knapp zwei bis zweieinhalb Stunden können junge Menschen und ihre Eltern absolut konzentriert von Stand zu Stand gehen und ihre Fragen stellen. Über die Radiowerbung konnten wir auch außerhalb unserer eigenen Mauern Neugier wecken. Die Turnhalle als Ausstellungsplatz hinzuzunehmen, war die absolut richtige Entscheidung!“

Er und seine Kollegen Arndt Richtersmeier, Jens Kluschat und Marc Haeberlin bildeten denn gemeinsam mit Sabrina Böß das Planungsteam, das im Hintergrund die Strippen zieht.

Autorin: Claudia Römer

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