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Erasmus plus an der ADS

Ausgebrummt und abgeblüht?

ErasmusM2Das war die Frage, unter der das Projekt „Erasmus plus“ vom 02. bis 09. Mai an unserer Schule stand. Zwölf Schüler*innen der ADS haben sich in dieser Zeit mit ihren rumänischen Austauschpartner*innen auf die Suche nach den Ursachen für das so unterschiedliche Aufkommen von Insekten in Deutschland im Vergleich zu Rumänien gemacht. Um genauer zu verstehen, weshalb es in Rumänien so viel mehr Insekten und auch Insektenarten gibt, haben wir uns zusammen die Unterschiede bezüglich landwirtschaftlicher Nutzung und Lichtverschmutzung angeschaut.

Die Frage nach der Vielfältigkeit von Insekten führte uns in das „Museum Koenig“ in Bonn, wo wir eine der größten Insektensammlungen Deutschlands besuchen durften. In Gruppenarbeit haben wir uns mit der Auswertung neu gesammelter und damit sehr aktueller Daten über die Insektenmenge in beiden Ländern sowie mit der Wichtigkeit von Insekten für uns und unseren Planeten beschäftigt.

Neben interessanten Studien, modernen Techniken wie dem Metabarcoding und vielen neuen Erkenntnissen über die Welt der Insekten sind wir aber natürlich auch mit der Natur direkt in Verbindung gekommen: Passend zum Thema durfte da ein Besuch bei einem Imker natürlich nicht fehlen und auch ein Baumschnittkurs war Teil des Programms, bei dem wir auch selbst anpacken konnten. Bäume regelmäßig zurechtzuschneiden, ist wichtig für ihr Wohlbefinden und damit für alle Tiere und Insekten, die mit diesen in Verbindung stehen.

ErasmusM1Im Vordergrund des Projekts stand der wissenschaftliche Teil, aber in dieser Woche hatten alle Teilnehmer*innen auch die Chance, vieles über sich selbst und das jeweils andere Land zu erfahren. Die gute Gruppendynamik und die vielen unterschiedlichen Menschen, denen wir in dieser kurzen Zeit begegnen durften, haben dieses Erlebnis zu einer ganz tollen Erfahrung gemacht, von der wir mit Sicherheit noch lange erzählen werden. Wie schön diese Woche für uns alle war, hat man besonders stark am letzten Abend gemerkt, wo es darum ging, das Erlebte zu reflektieren. Viele haben besonders die Gemeinschaft gelobt und obwohl es oft auch anstrengend war und man sehr flexibel sein musste, war es doch erstaunlich, wie am Ende alles immer irgendwie geklappt hat, indem sich alle beteiligt und mitgedacht haben. Abschließend kann man sagen, dass es für uns alle eine wichtige und gute Erfahrung war und wir uns freuen, bald nach Rumänien fliegen zu dürfen.

Autorin: Maria Rudolph; Fotos: Claudia Römer

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