Abschluss der Realschule plus

 Im Aufwind 2021

Verabschiedung Sekundar und Berufsreifezweig 972021Am vergangenen Freitag erstrahlte die Sporthalle der Alfred-Delp-Schule  in einem ganz besonderen Licht. 122 junge Frauen und Männer, begleitet von jeweils einem Elternteil, feierten ihren Abschluss der Schulzeit in feierlichem Rahmen.

Auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielen wollte und die Corona-Pandemie nach wie vor Einschränkungen mit sich bringt, ließen sich die jungen Menschen ihre gute Laune nicht verderben und zeigten sich gemäß ihres Mottos „Im Aufwind“. Ein kleiner, gottesdienstähnlicher Impuls zu Beginn, gehalten von Schulpfarrerin Susanne Storck und Schulpfarrer Dr. Thomas Deutsch, zeigte auf, dass Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und des Miteinanders essentielle Pfeiler des menschlichen Lebens sind. „Weil du das tust, was du vom Glauben verstanden hast, kann Leben gelingen“, gaben die beiden Seelsorger den Schulabgängern mit auf den Weg.

Michaela Emrich und Colin Bennet Seifert zeigten sich in einer launigen Rede „bereit für kommende Steuererklärungen“. Ihr Dank galt all den Pädagogen, die mit Geduld „anspruchsvolle, größere Gruppen“ unterrichteten, „ohne Anarchie“. „Wir gingen einen schwierigen Weg mit vielen Hindernissen“, so ihr Blick zurück nicht nur auf knapp 1.5 Jahre mit Lockdown, Wechselunterricht und Homeschooling.

Sandra Trapp, Sprecherin des Schulelternbeirates, ermunterte die jungen Leute dazu, die „Thermik des Sommers zu nutzen, die Leichtigkeit zu spüren und loszufliegen. Wie eine Windböe kamt ihr angeflogen, dann habt ihr euch zu einer Windhose zusammengefunden. Nun geht achtsam mit der Natur und euren Mitmenschen um!“ Auch erinnerte sie in ihrer Ansprache an Worte Reinhard Meys, die besagen: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“

Marc Häberlin, stellvertretender Schulleiter der Realschule plus, wandte sich voller Anerkennung an alle Abgänger, die „Pandemie“ sei „bravourös“ von ihnen „gemeistert worden“. Es habe keine Klagen wegen ausgefallener Klassenfahrten o.ä. gegeben. Sie alle seien „mit Einschränkungen konfrontiert“ gewesen, die Klassenlehrer Andreas Kahlow, Lisa Dupont, Bernd Wehner, Christina Petri und Christian Wagner aber „standen unterstützend und hilfreich zur Seite“. „Nun brennt ihr darauf, eine neue Etappe anzugehen. Die ,Eintrittskarte‘ in Form der Abschlusszeugnisse haltet ihr in Händen. Blickt mit Stolz und Freude auf eure ADS-Zeit zurück!“

Abschließend erhielten Colin Bennet Seifert (10d) und Moritz Rödel (10g) den Buchpreis der Ministerin Dr. Stefanie Hubig für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz. Colin wurde zudem für seine überdurchschnittlichen Leistungen (Notendurchschnitt 1,0) geehrt. Beiden Jugendlichen attestierten Marc Häberlin und Marc Schmitt von der Schulleitung der Realschule plus ein ausgesprochen positives Engagement, das auf ihre Mitschüler abfärbte. Kampfgeist und ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft habe sie getragen. Auch Tim Regelin durfte sich freuen. Er schaffte den Notendurchschnitt 1,3. Musikalisch umrahmt wurde diese Feierstunde durch die erstmals in dieser Formation auftretende Lehrerband mit Sonja Bachmann, Susanne Schnörr, Nora Hillen, Benedikt Schnörr und Martin Müller, die das Ganze zu einem außergewöhnlich gelungenen Highlight werden ließ. Für die Dekoration verantwortlich zeichnete Lehrerin Alexandra Fischer-Treuer.

Autorin: Claudia Römer

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