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Abschlussfeier RS+

„Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt!“

Abschluss2019 1Entlassfeiern sind stets besondere Augenblicke im Leben junger Menschen, ihrer Eltern und Lehrer. Dankbare Rückschau auf das, was man in Gemeinschaft erleben durfte, gesellt sich zu spannungsgeladener Neugier auf alles Neue, Unbekannte, die anstehende Ausbildung, den Besuch der weiterführenden Schule, ungewohnte Anforderungen u.v.m.

„Die Pflicht ruft!“, so lautete das Motto der 115 jungen Menschen, die mit dem Zeugnis der Berufsreife und des qualifizierten Sekundarabschlusses I nun an der Schwelle zum Erwachsenenleben stehen. Die Stimmung in der in allen Teilen sehr gelungenen Feierstunde war heiter und nachdenklich, spritzig und ein klein wenig wehmütig. Über allem jedoch schwebte eine Gesinnung, wie sie der Alfred-Delp-Schule eigen ist. Schülersprecherin Alyssa Heldt formulierte sie so: „Lasst uns unserer Schule danken und das ,Glücksprinzip` in die Welt weitertragen!“ Oder in den Worten ihres Schulpatrons Alfred Delp ausgedrückt: „Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.“ Schon Konrektor Marc Schmitt hatte in seiner Begrüßung an das Vergangene erinnert, an den zurückgelegten Weg, der mitunter „kurvenreich“ verlaufen, aber am Ende von der Gewissheit geprägt gewesen sei: „Gottes Kraft geht alle Wege mit!“ (Alfred Delp). Er lud die jungen Leute dazu ein: „Wir sind weiterhin für euch da. Kommt zu uns! Schaut euch nochmals um!“ Realschulleiter Matthias Schaal rekurrierte ebenfalls auf das gewählte sowohl „mutige“ wie „zupackende“ Motto. „Schon wieder ist von Pflicht die Rede. Wo bleibt die Freiheit?“, stellte er provokant in den Raum. Und: „Verliere dich nicht im Überangebot. Es gibt mehr, als du schmecken und fühlen kannst. Das wahre Glück liegt in dir selbst, in der Begegnung mit deinem Schöpfer!“ Peter Biegel, Vertreter des Schulelternbeirates und des Initiativ- und Förderkreises (IFK), erinnerte an Sir Robert Stephenson Smith Baden-Powell, den Gründer der Pfadfinderbewegung, der einst postulierte: „Das eigentliche Glück findet ihr darin, dass ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt!“ Zudem hielt er fest: „Wagt es, wenn die Pflicht ruft! Wagt es, das Leben zu lieben! Ihr seid Originale. Macht euch auf, den Sinn des Lebens zu finden. Habt den Mut, ihr selbst zu sein!“

Abschluss2019 2Einen intensiven Moment erlebte die Festgemeinde mit der Ehrung der Schüler Kacper Szybkowski, Johanna Schott und Alena Bottlinger für ihre vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz. Sie erhielten den Buchpreis der Ministerin Dr. Stefanie Hubig. Johanna Schott durfte sich als Jahrgangsbeste zudem über ihren exzellenten Notendurchschnitt 1,1 freuen. Sie beginnt eine Ausbildung zur Winzerin. Schüler aller Klassen unterhielten mit einem bunten Potpourri aus Gesang, Tanz Spiel und Sport die Festgemeinde und Lisa von Sydow-Blumenberg (10e) und Eric Schwan (9h) glänzten mit ihrem musikalischen Können.

Als charmante Moderatorinnen führten durchs Programm: Alena Bottlinger und Marina Koch (10f).

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