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PhysikOlympiade 2019

Erfolg bei PhysikOlympiade

Ein junger Mann mit einer außergewöhnlichen Physikbegabung

PhysikOlympiade2019Fabian Raab, angehender Abiturient der Alfred-Delp-Schule, darf sich nicht alleine über eine außerordentliche Begabung im Fach Physik freuen, sondern zudem darüber, die dritte Runde der 50. Internationalen PhysikOlympiade 2019 erreicht zu haben.

In diesem wissenschaftlich ausgesprochen ambitionierten Wettbewerb auf universitärem Niveau gelangte dem jungen Mann als 15. von insgesamt 622 Teilnehmern etwas, was wenigen vorbehalten ist, der Sprung „zu höheren physikalischen Weihen“.

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig gratulierte Fabian Raab herzlich zu seinem Erfolg bei dieser anspruchsvollen  Herausforderung. Als Anerkennung hierfür überreichte sie ihm den Bildband „Erlebnis Welterbe“, eine schöne Auszeichnung.

Zur dritten Runde, die in Form eines einwöchigen Auswahlseminars durchgeführt wird, werden die 50 besten jungen Physikerinnen und Physiker des zweiten Durchgangs vom 2. bis 8. Februar 2019 an das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) nach Hamburg eingeladen. Die 15 besten Kandidatinnen und Kandidaten dieser Auswahlrunde qualifizieren sich wiederum für die vom 23. bis 28. April am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching stattfindende Finalrunde des Auswahlwettbewerbs.

Bereits in der ersten Runde bearbeitete Fabian Raab nicht nur akribisch vier komplexe Aufgabenstellungen mit der geforderten wissenschaftlichen Methodik, er löste sie zudem erfolgreich. In der ersten Problemstellung galt es, ein Stromkreispuzzle zu einer korrekten Schaltung zusammenzufügen und die Lösung zu begründen. Im nächsten Schritt musste er die Sonne mit einem schwarzen Strahler vergleichen, womit sich die elektrische Leistung eines Parabolspiegels bestimmen lässt. Die dritte physikalische Übung forderte die Bestimmung der Windrichtung und der Windgeschwindigkeit aus der Fahrtrichtung und den Rauchfahnen zweier Schiffe. Abschließend hieß es dann noch für Fabian, das Auflöseverhalten von kugelförmigen Bonbons experimentell zu untersuchen und theoretisch zu beschreiben.

In diesem Jahr wurde der zweite Abschnitt im Auswahlwettbewerb zur internationalen PhysikOlympiade erstmalig als Klausurrunde durchgeführt. Diese wurde bundesweit einheitlich am gleichen Tag unter Aufsicht der vor Ort betreuenden Lehrer geschrieben. Die Aufgaben umfassten das gesamte Spektrum der Physik und wurden ohne Hilfsmittel wie Lehrbuch, Formelsammlung oder programmierbaren Taschenrechner gelöst. Dass Fabian auch diese Runde bravourös meisterte, erfüllt nicht nur ihn mit Stolz, sondern auch seine Physiklehrerin Dr. Marion Roth, der er eigens für die Begeisterung für das Fach und all die Grundlagen, die sie in ihrem Unterricht legte, ausdrücklich dankte.

Die Schulgemeinschaft und Oberstudiendirektor Günter Graus gratulierten Fabian Raab zu seinem Erfolg und wünschten ihm für die Teilnahme an der dritten Bundesrunde viel Erfolg und gutes Gelingen.  

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