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Briefmarathon

Für den Briefmarathon an Schulen standen folgende Kriterien im Vordergrund:

-        Die Jugendlichen sollen sich möglichst leicht mit den Menschen und ihren Geschichten identifizieren und aufgrund der Thematik mit ihnen solidarisieren können.

-        Das Geschlechterverhältnis soll im Blick behalten werden.

-        Die Menschenrechtsthematik soll möglichst differenziert dargestellt werden und

-        möglichst viele Regionen sollen vertreten sein.

Daraus ergab sich für das Jahr 2017 folgende Auswahl:

1)     Jamaika: Shackelia Jackson setzt sich für ihren bei einer Razzia in einem Restaurant in Kingston erschossenen Bruder Nakiea ein, der als „Rastafari“ eingeschätzt und getötet wurde (Themenbereiche Rassismus, Straflosigkeit, junges Engagement),

2)     Tschad: Tadjadine Mahamat Babouri ist ein dort lebender Blogger, der regierungskritische Videos auf Facebook postete und sich dadurch von lebenslanger Haft bedroht sieht (Themenbereiche online activism, Meinungsfreiheit, Folter),

3)     Finnland: Sakris Kupila wurde mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren und bemerkte erst als Jugendlicher, dass er eine andere Geschlechtsidentität empfindet (Themenbereiche sexuelle Identität, sexuelle und reproduktive Rechte) und

4)     Türkei: Die Gruppe „Istanbul 10“ setzt sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte in ihrem Heimatland ein, weshalb sie inhaftiert wurde (Themenbereiche Meinungsfreiheit, Einschüchterung andersdenkender Menschen).

Der Komplex der Menschenrechte geht jeden an, daher ergab sich schulintern die Möglichkeit des fächerübergreifenden Arbeitens. Die Pädagogen waren frei in der Gestaltung und Einbettung des Themas in ihren jeweiligen Unterricht. Jugendliche für die Menschenrechte zu sensibilisieren, ist wichtig und unabdingbar, da sie bei uns als „Selbstverständlichkeit“ wahrgenommen werden. In anderen Ländern jedoch herrscht durchaus ein oftmals harter „Kampf für die eigenen Rechte“.

Es gehört zur besonderen Eigenschaft des Menschen, Empathie empfinden und sich mit anderen solidarisch erklären zu können. Gerade eine christlich geprägte Schule wie die ADS lässt sich dies zu einer besonderen Aufgabe werden, die stets im Fokus aller steht.

Der Briefmarathon an sich „litt“ anfangs ein wenig unter „Anlaufschwierigkeiten“, nach einer sinnvollen Verlängerung der Aktion allerdings ergab sich eine rundum positive Resonanz von Schülerseite. Am Ende waren mehr als 1000 Unterschriften gesammelt worden, die nach einer Wiederholung bei nächster Gelegenheit rufen!

Berichte aus dem Schulleben

  • Le Prix des lycéens allemands

    Ahmed Kalouaz zu Gast an der ADS

    AhmedKalouaz2018Sich mit einem Autor zu treffen und etwas von ihm und seiner Arbeit zu erfahren, ist sicherlich stets ein besonderes Geschenk. So hatten in diesem Herbst nicht nur der Französisch-Leistungskurs der MSS 11, sondern alle Französischlernenden ab Klasse 10 das Glück, mit einem Schriftsteller des Nachbarlandes näheren Kontakt aufzunehmen.

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  • Mit bunten Päckchen Weihnachtsfreude senden

    Schülerinnen und Schüler engagieren sich bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarten“

    Schuhkarton2018Der Heilige Martin, dessen Fest die Menschen alljährlich am 11. November gedenken, lädt Klein und Groß zum Teilen mit anderen ein. Sein Vorbild hat gezeigt, wie leicht es ist, dem Nächsten ein wenig von dem abzugeben, was man selbst besitzt, und wie herrlich, die eigene Freude in den Augen des Gegenübers gespiegelt zu sehen.

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  • Physik im Advent (PiA)

    10B ist auch 2018 dabei

    Physik im Advent2018Seit 2013 bieten die deutsche physikalische Gesellschaft (DPG) und die Universität Göttingen in der Vorweihnachtszeit für alle naturwissenschaftlich Interessierten und Begeisterten einen physikalischen Adventskalender an.

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  • „Mit Leib und Seele Lehrer!“

    Verabschiedung von Wilfried Haverkamp

    Verabschiedung HaverkampEin glücklicher Umstand führte Wilfried Haverkamp 1994 an die Alfred-Delp-Schule, wo er zunächst als Lehrer für Mathematik und Sport wirkte, bevor er 2007 an die Spitze der dortigen Hauptschule wechselte. Vieles konnte er in diesen Jahren in der Leitung „seiner“ Schule bewirken, die er „einfühlsam“ und „mit großem Geschick“ führte, wie ihm Oberstudiendirektor Günter Graus attestierte. Nun aber ereilte ihn der Ruf an die Spitze der Erzbischöflichen Tagesschule Dönberg in Wuppertal, worüber sich der gebürtige Nordrhein-Westfale besonders freute.

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