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Kalender 2018/19

Kalender

Briefmarathon

Für den Briefmarathon an Schulen standen folgende Kriterien im Vordergrund:

-        Die Jugendlichen sollen sich möglichst leicht mit den Menschen und ihren Geschichten identifizieren und aufgrund der Thematik mit ihnen solidarisieren können.

-        Das Geschlechterverhältnis soll im Blick behalten werden.

-        Die Menschenrechtsthematik soll möglichst differenziert dargestellt werden und

-        möglichst viele Regionen sollen vertreten sein.

Daraus ergab sich für das Jahr 2017 folgende Auswahl:

1)     Jamaika: Shackelia Jackson setzt sich für ihren bei einer Razzia in einem Restaurant in Kingston erschossenen Bruder Nakiea ein, der als „Rastafari“ eingeschätzt und getötet wurde (Themenbereiche Rassismus, Straflosigkeit, junges Engagement),

2)     Tschad: Tadjadine Mahamat Babouri ist ein dort lebender Blogger, der regierungskritische Videos auf Facebook postete und sich dadurch von lebenslanger Haft bedroht sieht (Themenbereiche online activism, Meinungsfreiheit, Folter),

3)     Finnland: Sakris Kupila wurde mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren und bemerkte erst als Jugendlicher, dass er eine andere Geschlechtsidentität empfindet (Themenbereiche sexuelle Identität, sexuelle und reproduktive Rechte) und

4)     Türkei: Die Gruppe „Istanbul 10“ setzt sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte in ihrem Heimatland ein, weshalb sie inhaftiert wurde (Themenbereiche Meinungsfreiheit, Einschüchterung andersdenkender Menschen).

Der Komplex der Menschenrechte geht jeden an, daher ergab sich schulintern die Möglichkeit des fächerübergreifenden Arbeitens. Die Pädagogen waren frei in der Gestaltung und Einbettung des Themas in ihren jeweiligen Unterricht. Jugendliche für die Menschenrechte zu sensibilisieren, ist wichtig und unabdingbar, da sie bei uns als „Selbstverständlichkeit“ wahrgenommen werden. In anderen Ländern jedoch herrscht durchaus ein oftmals harter „Kampf für die eigenen Rechte“.

Es gehört zur besonderen Eigenschaft des Menschen, Empathie empfinden und sich mit anderen solidarisch erklären zu können. Gerade eine christlich geprägte Schule wie die ADS lässt sich dies zu einer besonderen Aufgabe werden, die stets im Fokus aller steht.

Der Briefmarathon an sich „litt“ anfangs ein wenig unter „Anlaufschwierigkeiten“, nach einer sinnvollen Verlängerung der Aktion allerdings ergab sich eine rundum positive Resonanz von Schülerseite. Am Ende waren mehr als 1000 Unterschriften gesammelt worden, die nach einer Wiederholung bei nächster Gelegenheit rufen!

Berichte aus dem Schulleben

  • Stopmotion-Video

    Preis für Playmobilfiguren geht an Schüler unserer Schule

    Stopmotion-Video zu Sozialen Medien

    Wir sind Vielfalt2„Ja, wir fahren nach Mainz“, so lautete die einhellige Antwort von Annika Eberlein, Antonia Braun und Melina Klumb, „und geben unser Bestes!“ Alle drei, bis Freitag vergangener Woche Schülerinnen der 10. Realschulklasse (10d), hatten gerade ihr Abschlusszeugnis im Beisein ihrer Eltern und Familien erhalten. Schon einen Tag später waren sie zur Endrunde des Wettbewerbs „Soziale Medien“ der Aktion „Wir sind Vielfalt“ ins Kleine Haus des Mainzer Theaters eingeladen.

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  • Theater "Corpus Delicti"

    Schüler der Alfred Delp-Schule leisten Widerstand!

    Ein Interview

    CorpusDelicti3Juli Zehs „Corpus Delicti“ war dieses Jahr das auserwählte Stück der Theatergruppe an der Alfred- Delp-Schule. Zu diesem Anlass haben wir mit dem berühmten Theaterkritiker, Philosophen und Menschenfreund Lupus Wolff gesprochen, der die letzte von insgesamt drei Aufführungen gesehen hat. Die Fragen stellte Hans Dudek.

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  • Abschluss 2018

     „Man feiere nur, was glücklich vollendet ist!“ (Johann Wolfgang von Goethe)

    Abschlussfeierlichkeiten der Haupt- und Realschüler

    Abschluss HS RS2Der rote Teppich war ausgerollt, die jungen Damen und Herren des diesjährigen Abschlussjahrganges an Haupt- und Realschulzweig beschritten ihn, bereit, sich ihren „Alfred“ (in Analogie zum legendären Oscar) abzuholen. Ein lebendiger und in sich froher ökumenischer Gottesdienst in der St. Bernhard-Kirche hatte den Grundstein gelegt für einen in Dankbarkeit für das gemeinsam Erlebte zu feiernden Tag.

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  • Erfolg bei "Jugend musiziert"

     „Olympiakaderschmiede Musik“ (Lisa Lutzebäck)

    Hanna und Sarah Thelen für ihre Erfolge beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ geehrt

    Ehrung Thelen2Lübeck, die Stadt an der Trave, ist seit dem Pfingstwochenende um ein weiteres Qualitätsmerkmal reicher: Neben Holstentor und Buddenbrookhaus ist von nun an der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ untrennbar mit ihr verbunden. Und genau hier haben die Windesheimer Schwestern Hanna (18) und Sarah (15), von Kindesbeinen an der Kunst eng verbunden, einen hervorragenden zweiten Platz im Fach Gitarre bzw. einen dritten Rang im Fach Posaune erzielt.

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