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Leuchtfeuer und starke Lieder

NarzisseIn der Osternacht brannte vor der Martinskirche in Bad Münster ein Feuer. Wir haben uns daran gewärmt und still zusammengestanden. Es war noch ziemlich früh und es war ziemlich kalt. Aber Frühaufsteher werden in der Osternacht belohnt, wenn sie in Gedanken diesen unglaublichen Weg vom Dunkel zum Licht mitgehen. Mit Lieder und Texten aus dem Ersten und Zweiten Testament wird die Botschaft in Worte gefasst: Die Dunkelheit muss weichen. Das Leben siegt!

Ostern ist das Fest der Befreiung und der Freude darüber. Ja, das Osterfest ist ohne Freude über Gott gar nicht denkbar! „Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn!“ So singt Hanna, eine Frau, von der das 1. Buch Samuel berichtet ( 1. Sam 2). Hanna hat mehr als 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung gelebt. Sie weiß also noch nichts von Ostern.  Sie weiß noch nichts von Jesus, von seinem Tod, von seiner Auferstehung. Und doch ist ihre Geschichte eine Ostergeschichte der ganz eigenen Art: Hanna war eine Frau, die lange kinderlos geblieben ist. Spott und üble Nachrede hat sie dafür hinnehmen müssen. Denn wer keine Kinder hatte, war irgendwie tot und ohne Zukunft. Aber Hanna hat gegen diese üble Nachrede die Kraft ihres Gebetes gesetzt. Sie hat aus großer innerer Not zu Gott gebetet, zu Gott, dem nichts unmöglich ist. Und Gott erhörte das Gebet dieser Frau. Hanna und ihr Mann bekamen einen Sohn, Samuel. Samuel wird ein großer und bedeutender Richter in Israel. 

„Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn!“ Etwa tausend Jahre später wird das Lied der Hanna von einer anderen Frau angestimmt. Auch das Kind dieser Frau wird auf besondere Weise ein Gottesgeschenk sein. Das Lied der Hanna wird zum Magnificat der Maria, der Mutter von Jesus. Ein unbeschreiblicher Jubel bricht sich in diesem Lied Bahn: Gott ist einer, der aus Tod und Unterdrückung heraufführt.

Bei diesem Gott lernen Menschen was es heißt zu hoffen, zu vertrauen, auch wenn alles hoffnungslos aussieht. Anders als Hanna wissen wir von Ostern und seiner verwandelnden Kraft. Wir wünschen einander, dass uns dieses Wissen verwandelt, so wie ein Feuer in der Nacht die verwandelt, die sich daran wärmen. Lasst uns Zeichen des Friedens und der Hoffnung setzten, denn unser Gott ist stärker als der Tod!

Mit herzlichen Grüßen

Susanne Storck, Pfarrerin

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